Ich verstehe dich, weil ich selbst an diesem Punkt war.
Ich bin Mona. Mama von zwei Kindern, die ihre Gefühle groß, laut und ungefiltert zeigen.
Und ich weiß, wie es sich anfühlt, sein Kind von Herzen zu lieben – und trotzdem manchmal einfach nicht mehr zu können.
Es gab eine Zeit, da war ich ständig angespannt. Ich wusste nie, welche Kleinigkeit als Nächstes alles zum Kippen bringen würde. Ich versuchte ruhig zu bleiben, zu begleiten, zu verstehen. Und irgendwann wurde ich trotzdem laut.
Danach kam das schlechte Gewissen. Warum schaffe ich es nicht, die Mama zu sein, die ich eigentlich sein möchte?
Am schwersten war für mich nicht einmal die Erschöpfung. Es war dieses Gefühl, damit allein zu sein. Andere Familien schienen ihren Alltag einfach hinzubekommen. Und wenn ich erzählt habe, wie es bei uns manchmal wirklich ist, kamen gut gemeinte Ratschläge: „Du musst einfach konsequenter sein.“ „Das ist nur eine Phase.“ „Du darfst dich nicht so provozieren lassen.“
Aber keiner dieser Sätze half mir in dem Moment, in dem vor mir ein Kind völlig außer sich war – und ich selbst kurz davorstand, die Kontrolle zu verlieren.
Irgendwann habe ich verstanden:
Werkzeuge, die nicht nur in einem Ratgeber funktionieren. Sondern morgens beim Anziehen. Beim Zähneputzen. Beim Wutanfall im Supermarkt. Und an Abenden, an denen die eigenen Reserven schon lange aufgebraucht sind.
Ich begann zu verstehen, was hinter den großen Gefühlen meines Kindes steckt – und gleichzeitig, was in mir passiert, wenn es zu viel wird.
Mit jedem kleinen Schritt kam etwas zurück, das ich lange vermisst hatte: das Gefühl, nicht mehr vollkommen ausgeliefert zu sein. Nicht, weil plötzlich jeder Tag harmonisch war. Sondern weil ich immer öfter verstanden habe, was gerade passiert und was ich tun kann.
Daraus ist Sanfte Stärke entstanden. Nicht, weil ich heute alles perfekt mache. Sondern gerade deshalb, weil ich weiß, wie sich ein Familienalltag anfühlt, in dem eben nicht alles perfekt läuft.
Hier findest du keinen Erziehungsratgeber, der dir sagt, wie du dein Kind „richtig“ erziehen sollst. Du findest einen Weg, der euch beide im Blick behält. Dein Kind mit seinen großen Gefühlen. Und dich mit deinen Grenzen, Bedürfnissen und Reaktionen.
Heute gebe ich dir das weiter, was ich damals selbst gebraucht hätte. Keine Bewertung. Kein „Du musst einfach geduldiger sein“. Kein Anspruch, ab morgen immer ruhig zu bleiben. Sondern Verständnis, konkrete Werkzeuge und Begleitung.
Damit du dein Kind begleiten kannst, ohne dich selbst dabei immer wieder zu verlieren. Und damit aus „Warum bekomme ich das nicht hin?“ immer öfter wird: „Ich verstehe, was gerade passiert. Und ich weiß, was ich tun kann.“
Wenn du dich darin wiederfindest, bist du hier genau richtig.
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